Veranstaltung

  • 22. Mai 2014 | 18.30 Uhr
  • Im Gespräch
  • Nicole Zepter und ihr Buch “Kunst hassen”
  • Die Videodokumentation des Gesprächs

     

     

    Wer Kunst liebt, darf Kunst hassen!

    Niemand traut sich mehr, die Frage zu stellen, was gute Kunst ausmacht. Nicole Zepter zeigt mit lustvoller Polemik, dass die Ablehnung von Kunst heutzutage ein Tabu ist, und sie nennt die Gründe, warum das System so festgefahren ist. »Kunst hassen« geht direkt an den falschen Respekt, der den Betrachter für dumm erklärt.

    Wieso müssen wir Kunst bewundern, die uns langweilt? Weshalb sind viele bekannte Künstler sofort bedeutend? Und warum glauben wir überhaupt einem Museum? Dieses Buch zeigt, wie der moderne Kunstbetrieb darüber bestimmt, was wir heute als Kultur wahrnehmen – und warum wir uns damit abfinden. Es beschreibt das System hinter den Besuchermassen erfolgreicher Ausstellungen und hochgehandelten Kunststars. Es zeigt, wie unser Vertrauen in Autorität, der Glaube an das Kunstgenie und ein kleiner Kreis von Galeristen und Sammlern uns anleiten, das als Kunst zu bewerten, was uns vorgesetzt wird. »Kunst hassen« ermächtigt den kunstinteressierten Laien oder Experten, seine Ehrfurcht vor der Kunst abzulegen, um sich ein eigenes Urteil zu bilden. Es erzählt von einer enttäuschten Liebe, die ihre Objekte der Begierde zurückgewinnen will.

    9783608503074
    Verlag: Klett-Cotta, 139 Seiten, broschiert, Leinenüberzug
    ISBN: 978-3-608-50307-4

     

    Nicole Zepter

    Nicole Zepter, geboren 1976, studierte Philosophie und Kunstgeschichte und absolvierte ein redaktionelles Volontariat, bevor sie sich als Journalistin selbstständig machte. Sie arbeitete als Chefredakteurin des Politik & Zeitgeistmagazins The Germans. Nicole Zepter lebt in Berlin.

     

    Die Diskussion wird moderiert von Ralph Geisenhanslüke.

    Autorenfoto - Ralph Geisenhanslüke - low res
    Foto: Anatol Kotte

    Ralph Geisenhanslüke ist Journalist und als Autor für DIE ZEIT und andere Medien tätig. Er lebt in Berlin.

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    Impressionen des Gesprächs

    Eintritt: Eintritt frei

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