Veranstaltung

  • 06. Juli 2017 | 19:00 Uhr
  • Gesellschaft
  • Kunstgespräch mit Ellen Blumenstein
  • Ellen Blumenstein studierte Literatur-, Musik- und Medienwissenschaften und arbeitet seit über 15 Jahren international im Bereich der zeitgenössischen Kunst.

    Der Fokus ihrer kuratorischen und publizistischen Praxis liegt auf der Erhaltung künstlerischer Freiräume einerseits, und auf der Ansprache neuer Besuchergruppen andererseits. Vermittlung begreift sie als integralen Bestandteil ihrer kuratorischen Arbeit.

    Zwischen 2013 und 2016 war sie Chefkuratorin der KW Institute for Contemporary Art. Sie konzipierte die Institution als Ort der Produktion, Zusammenarbeit und Begegnung mit und durch die Bildende Kunst und etablierte zahlreiche Kooperationen auf lokaler und internationaler Ebene. Blumenstein arbeitete bereits von 1998 bis 2005 für die KW, wo sie unter anderem die Ausstellung Zur Vorstellung des Terrors: Die RAF-Ausstellung (mit Klaus Biesenbach und Felix Ensslin, 2005) kuratierte.

    Als Expertin für die Rahmenbedingungen und das Potenzial von Kulturproduktion in der heutigen Zeit berät sie regelmäßig Stiftungen, politische Institutionen und unterrichtet an Kunsthochschulen in der Schweiz, den Niederlanden und in Deutschland. Sie setzt sich für die Verbesserung der Ausbildung junger KünstlerInnen und KuratorInnen ein, ist Mitglied zahlreicher Jurys und hält international Vorträge.

    Blumenstein war Mitglied des Kuratorinnen-Kollektivs THE OFFICE und ist Gründerin des Salon Populaire, einem Veranstaltungsort der Grenze zwischen künstlerischer Produktion und institutioneller Repräsentation (Berlin, 2010-12). Mit Florian Wüst gründete sie die kulturpolitische Initiative Haben und Brauchen.

     

     

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Ellen Blumenstein, Foto Jork Weismann