Veranstaltung

  • 16. November 2013 | 20.30 Uhr
  • EMIHAL - EXPERIMENTELLE MUSIK IM HAUS AM LÜTZOWPLATZ
  • CORVO RECORDS
  • Kuratiert von Wendelin Büchler

     

    PXPRD
    Marta Zapparoli (electronics) & Martin Kuentz (electronics)

    „We are expanding the framework of performance and installation
    towards an open ended experiment of on-musical observation processes
    by installing a parcour of minimal spatial temporary installations.
    We specially adress the bypasser and visitors to take part in this
    mushrooming adventurous process to listen, focus and let go.

    For this moment we will present non-musical a wide range of
    open and closed circuits and processes ranging from fm-receiver
    transmitter networks, audio and ultrasonic microphony, point-to-point
    communication networks next to others on display.“

    MARTIN KUENTZ (DE)
    Operating with a variety of open source hardware technology, his current works explores the realms of
    terrestral and cosmic radio, isolation and electromagnetic environmental phenomena through workshops,
    installations and live actions.

    MARTA ZAPPAROLI (IT/DE)
    Her sonic explorations bring together the organic quality of real-world sound and the versatility of live electronic processing.
    Although it could be qualified as abstract, Zapparoli’s music reveal an accurate sense of nativity, her soundscapes,
    built using real-time tape manipulation, home made devices and sounds that are considered non-musical or overheard
    are usually qualified as dense, tense & strongly emotional.
    She works in different artistic constellations, a.o. with Julie Rousse, Alessandra Eramo, Ignaz Schick as well as solo under her moniker Penelopex. She is a member of the Berlin Splitter Orchester.

    Steffi Weismann
    LapStrap #22 – Solo für Stimmen und mobile Audiotechnik 
    (interaktive Version für die Räume der Galerie Haus am Lützowplatz)

    „LapStrap“ spielt mit der Idee einer Selbstkonstruktion als Schwarm, wobei sich eine Bündelung von Klang und Sprache, Hören und Denken in Schleifen vollzieht. „To lap“ heisst Runden drehen und das Solo transportiert eine spezifische Raum-Zeit-Erfahrung. Wörtlich genommen spielt der Titel auch auf das an der Hüfte getragene Instrument an: „Lapstrap“ (engl. Beckengurt) ist eine durch Audio-Applikationen bestückte Tischlerschürze, wodurch sich Mikrofone, Signalprozessor, Zuspiel, Verstärker und Lautsprecher direkt am Körper tragen und steuern lassen.
    Die Wahl von Themen, Text- und Audiomaterial ist situationsbezogen. In fast allen Versionen sind auch Interaktionen mit dem Publikum Teil der Performance.

    Steffi Weismann, geb. in Zürich, besuchte die Schule für Gestaltung Zürich und studierte von 1989-1995 an der Hochschule der Künste Berlin Bühnenkostüm/Bühnenbild und experimentelle Musik. Mitte der neunziger Jahre begann sie das Medium Video in ihre Performances zu integrieren und Wechselwirkungen von Sprache, Musik und neuen Kommunikationsmedien zu untersuchen. Neben ihren Solo-Arbeiten im Performance-Kontext realisierte sie als Videokünstlerin eine Vielzahl von audiovisuellen Projekten in Zusammenarbeit mit zeitgenössischen KomponistInnen. Seit 2004 beschäftigt sie sich mit den Schnittstellen von analogen und digitalen Medien in Performances, Installationen und Kompositionen. Dialogische Spielstrukturen, Manipulationen des „Live-Moments“ und die Balance zwischen Kontrolle und Kontrollverlust sind wesentliche Merkmale ihrer künstlerischen Arbeiten. Zunehmend bilden dabei Interventionen im Aussenraum, mobile Audioperformances und der Umgang mit DIY-Technologien einen neuen Schwerpunkt.

    Eine intensive Zusammenarbeit verbindet sie mit der Musikerin Annette Krebs (Duo Telefon), dem Klang- und Medienkünstler Georg Klein sowie dem Ensemble „Die Maulwerker“ (Vokal-Performances, Dieter Schnebel, Cage, Fluxus), mit dem sie seit vielen Jahren eine internationale Konzerttätigkeit als Composer-Performerin pflegt. Sie war Mitbegründerin mehrerer Berliner Künstlergruppen, unabhängiger Kunsträume und Veranstaltungsreihen: KuLe (1990-2001), ex machinis (1995-2001), Labor Sonor (2000-2005), Fernwärme – The Making of Perfomance Arts (2002-2007).

     

    http://www.berlinsplitter.org/index.php?article_id=71

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    Impressionen des Abends

    Eintritt: 8,-/erm. 6,- Euro

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