Veranstaltung

  • 16. Mai 2018 | 19.00 Uhr
  • Künstlergespräch
  • Heiner Franzen mit John Bock
  • Heiner Franzen im Gespräch mit John Bock über die Ausstellung „Großes Gesichtsfeld“.

    Moderiert von Dr. Stefanie Heckmann, Sammlungsleiterin der Berlinischen Galerie

    „Großes Gesichtsfeld“ ist die erste institutionelle Einzelausstellung Heiner Franzens in Berlin. Franzen ist bekannt für prozessuale Zeichnungen, Skulpturen, raumgreifende Installationen und Videoarbeiten, die sich inhaltlich wie formal mit der Geschichte des Bewegtbildes, von früher Animation bis zu Hollywood-Klassikern, auseinandersetzen.

    „Großes Gesichtsfeld“ verwandelt das Haus am Lützowplatz in einen begehbaren Filmprojektor. Die Zeichnungen werden zur Verlängerung der Filme, die Filme zur Verlängerung der Zeichnungen, und der Raum zum bewegten Bild. Franzens Arbeiten haben keinen Anfang und kein Ende. So arbeitet Franzen seit Jahrzehnten an einem eigenen, offenen Werkbegriff.

    Heiner Franzen (*1961 in Papenburg) und John Bock (*1965 in Gribbohm) sind seit Längerem gut befreundet und teilen die Leidenschaft für Filme und Filmgeschichte.

    Dr. Stefanie Heckmann hat bereits mit beiden Künstlern als Kuratorin zusammengearbeitet. Mit John Bock zuletzt bei seiner Einzelausstellung “ Im Moloch der Wesenspräsenz“ in der Berlinischen Galerie (2017). Seit 2014 leitet sie den Sammlungsbereich Bildende Kunst der Berlinischen Galerie. Von 2010 bis 2014 war sie Stellvertretende Künstlerische Direktorin der Stiftung Museum Schloss Moyland. Für Moyland entwickelte sie 2013 die Ausstellung „Super Visions. Zeichnen und Sein“ (mit Heiner Franzen, David Shrigley, Petrit Halilaj, Böhler & Orendt und Eva von Platen), für die Heiner Franzen eine große Installation realisierte. Zuvor lehrte sie Kunstgeschichte an verschiedenen Kunsthochschulen in Berlin und Nürnberg.

     

    Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

     

     

    Weitere Informationen:

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Heiner Franzen im Atelier © Andreas Bohlender

John Bock © Martin Schlecht

Stefanie Heckmann © Berlinische Galerie