Veranstaltung

  • 19. Juni 2018 | 19.00 Uhr
  • Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Fabienne Liptay
  • Ausstellungs- & Filmformate
  • Gespräch zwischen Prof. Dr. Fabienne Liptay, Heiner Franzen und Olaf Stüber, moderiert von María Inés Plaza Lazo

    Fabienne Liptay ist Professorin für Filmwissenschaft an der Universität Zürich. Sie lehrt, forscht und publiziert zur Bildlichkeit des Films, zu Wechselbeziehungen zwischen den visuellen Künsten und Medien, zu Prozessen ästhetischer Produktion, zu den Herausforderungen des Formats und den Bedingungen der Ausstellung von Filmen. Sie ist Leiterin des Forschungsprojekts „Exhibiting Film: Challenges of Format“ (gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds, 2017-2021). Aktuelle Publikationen sind u.a. die Monografie Telling Images. Studien zur Bildlichkeit des Films (Zürich/Berlin 2016) sowie die von ihr mitherausgegebenen Schriften- und Sammelbände Artur Żmijewski. Kunst als Alibi (Zürich/Berlin 2017), Chantal Akerman (München 2017) sowie Immersion in the Visual Arts and Media (Amsterdam/New York 2015).

    Olaf Stüber ist seit 20 Jahren als Galerist, Kurator, Herausgeber und Referent in der Kunstwelt unterwegs. Bereits ab 2003 setzte er in seinem Galerienprogramm einen Schwerpunkt auf das Bewegtbild und war damit zu der Zeit einer der wenigen Galeristen, die sich des Künstlerfilms und -videos annahmen. 2008 rief Olaf Stüber gemeinsam mit dem befreundeten Sammler Ivo Wessel eine internationale Plattform für Künstlerfilm und Video ins Leben: Videoart at Midnight. Darüber hält Olaf Stüber regelmäßig Vorträge und Workshops insbesondere über Künstlerfilm und -video im Netzwerk des Kunstmarktes im Bildungswerk des BBK und internationalen Hochschulen. Er kuratiert Programme für Institutionen, wie dem Goethe-Institut, für Messen und Festivals und war Mitglied in einer Reihe von Jurys, wie Videokunstförderpreis Bremen 2009, Dokfilmfestival Kassel 2012, Videonale e.V. im Kunstmuseum Bonn 2013, EMAF – European Media Art Festival 2015, Eberhard Roters Stipendium 2014 und 2016 sowie kürzlich beim Filmwinter 2017 in Stuttgart.

    María Inés Plaza ist Herausgeberin und Redakteurin von Reflektor M und, zusammen mit Paul Sochacki, Gründerin der Zeitschrift „Arts of the Working Class“. Als Kuratorin der Exile Gallery hat sie das „EXILE X Summer camp: May the bridges I burn light the way“ als Teil des offiziellen Belgeitprogramms der Manifesta in Palermo konzipiert . Sie hat an der LMU Kunstgeschichte studiert und war davor für die Zeitung „El Universo“ in Guayaquil und das Online-Magazine „Rio Revuelto“ über zeitgenössische Kunst aus Ecuador tätig. Sie hat für das Begleitheft zur Ausstellung „Heiner Franzen – Großes Gesichtsfeld“ den Text verfasst und das Projekt als künstlerische und kuratorische Assistenz von früh an begleitet.

Heiner Franzen - Großes Gesichtsfeld