Die Befreiung der Landschaft aus den Fesseln der Gattung
Werner Busch, geb. 1944 in Prag. Studium der Kunstgeschichte in Tübingen, Freiburg, Wien und London. 1971/72 Stipendium am Warburg Institute in London, dort auch Abfassung der Dissertation. Promotion 1973 über William Hogarth. Nach kurzer Beschäftigung am Reallexikon zur deutschen Kunstgeschichte im Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München von 1974-1981 wissenschaftlicher Assistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. Dort 1980 Habilitation mit einer Arbeit zum deutschen 19.Jahrhundert. Nach Lehrstuhlvertretung in Marburg von 1981-1988 Professur für Kunstgeschichte an der Ruhr Universität Bochum. 1983-1985 Leitung des Funkkolleg Kunst. Ab 1988 Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Abgelehnte Rufe nach Tübingen und Bonn. Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2003/2004 Kollegiat am Historischen Kolleg in München. Von 2003-2009 Leitung des Sonderforschungsbereiches 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“. Mitarbeiter an zahlreichen Ausstellungen, teils als Kurator, unter anderem in Frankfurt am Main, Dresden, Berlin, Bremen, Hamburg, München, Groningen, Zürich, Madrid oder Wien. Nach der Pensionierung 2010 Lehrstuhlvertretung an der Universität Basel 2010/11. 2016 Richard Hamann-Preis für Kunstgeschichte an der Universität Marburg, 2019 Ehrenmitgliedschaft im Deutschen Kunsthistorikerverband.