Veranstaltung

  • 28. Februar 2019 | 19.00 Uhr
  • Künstlergespräch und Buchpräsentation
  • Römer+Römer befragt von Marc Wellmann
  • Die seit 1998 zusammen lebenden und arbeitenden Künstler Nina und Torsten Römer (*1978 in Moskau und *1968 in Aachen) haben sich an der Düsseldorfer Kunstakademie kennen gelernt und wurden dann dort gemeinsam Meisterschüler von A.R. Penck. Ihr künstlerisches Schaffen beruht auf der Übertragung von selbst aufgenommen Fotografien in großformatige Tafelbilder, gegenüber denen sich die Betrachter sowohl rein sinnlich als auch medienreflexiv positionieren. Das indexikalische Prinzip der Fotografie, also die im fotografischen Akt eingeschriebene Bezeugung eines Dagewesenen, wird im Werk von Römer + Römer verschränkt mit der künstlerischen Aura malerischer Hervorbringung. In dem mehrstufigen, höchst aufwendigen Verfahren der Bilderzeugung behandeln Römer + Römer immer wieder Momente unserer Gegenwart, die mit Ekstase und Entgrenzung zu tun haben. So entstanden beispielsweise große Werkzyklen um den Karneval in Rio de Janeiro und um das Fusion Festival in Mecklenburg-Vorpommern. Daran setzt auch die aktuelle Serie über Burning Man an, das sich seit seiner Gründung im Jahr 1986 zu einem Kulturphänomen entwickelt hat. Bis zu 70.000 Menschen reisen dabei an einen Ort, an dem sie zu Akteuren einer auf Immersion zielenden kreativen Gemeinschaft werden.

    Das Gespräch wird sich auf den Ablauf der Reise zum Bunring Man und auf den daran folgenden Schaffensprozess konzentrieren.

    Anlässlich der Ausstellung „Burning Man – Electric Sky“ des Künstlerpaares Römer + Römer erscheint eine Publikation im Verlag Kettler, herausgegeben von Marc Wellmann mit Texten von Ludwig Seyfarth und Rachel Bowditch, gestaltet von Matthieu De Schepper.
    80 Seiten, Deutsch/Englisch, 30 x 23 cm, Hardcover
    Preis in der Ausstellung: 25 Euro
    Preis im Buchhandel: 38 Euro
    ISBN 978-3-86206-723-7

     

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Nina und Torsten Römer, Foto: Kai Glawe